Derrick Rose musste sich angeschlagen auswechseln lassen
Mit einem sicheren 111:82-Heimsieg gegen die Chicago Bulls haben sich die Orlando Magic eine exzellente Ausgangsposition für den Kampf um die Playoff-Plätze gesichert. Ebenfalls auf einem guten Weg, zumindest den dritten Platz in der Eastern Conference zu erreichen, sind die Atlanta Hawks. Dank des 105:99-Sieges in Washington bei den Wizards konnten sich die Hawks um einen Platz verbessern und sich vor die Boston Celtics setzen.
Der erste Schrecken für die Chicago Bulls, die mit den Miami Heat und den Charlotte Bobcats um die beiden letzten Playoff-Plätze kämpfen, kam gegen Ende des ersten Viertels. Beim Versuch, den Ball über Orlandos Center Dwight Howard hinweg in den Korb zu legen, prallte der Spielmacher und beste Spieler der Bulls gegen den Koloss unterm Korb der Magic und musste sich mit einer Handgelenksverletzung auswechseln lassen.
Ersatzspieler reichen den Magic
In der Folge mussten die Magic kaum mehr als das Mindeste tun, um den Sieg ungefährdet und kontrolliert nach Hause zu spielen. Coach Stan van Gundy konnte es sich sogar erlauben, über weite Strecken des Spiels seinen Ersatzspielern längere Einsatzzeiten zu geben und seine Stars zu schonen. Topscorer war am Ende der Partie Vince Carter mit 23 Punkten, Matt Barnes erreichte 14 Punkte und Brandon Bass konnte 13 Punkte zum Sieg beisteuern.
Die Magic stehen nach ihrem siebten Sieg in Serie sicher auf dem zweiten Platz im Osten der Liga, 4 Spiele hinter den Cleveland Cavaliers, aber bereits mit 4 Spielen Vorsprung auf den nächsten Verfolger, die Atlanta Hawks.
Eben diese konnten beim Spiel in Washington, bei dem die Wizards natürlich weiterhin auf den langzeitgesperrten Star Gilbert Arenas verzichten mussten, einen wichtigen Sieg landen, der sie in der Tabelle an ihrem ärgsten Konkurrenten um den dritten Platz, den Boston Celtics, vorbeiziehen ließ.
Die Hawks konnten sich am Ende bei ihrem sechsten Mann, Jamal Crawford, bedanken, dass es noch zu einem Sieg gereicht hatte. Mit 29 Punkten erzielte er zum 21. Mal in der Saison die meisten Punkte für sein Team, für einen Ersatzspieler eine besondere Leistung. "Mir tut es gut, von der Bank zu kommen", so Crawford nach dem Spiel. "Man bekommt die Chance, von draußen zu sehen, wie der Gegner in der Defensive deckt und wie man die Deckung ausspielen kann. Und dann komme ich ins Spiel und helfe, genau das zu tun."
Bei den Wizards, die nur in der ersten Hälfte gefährlich aussahen, konnten nur Andrey Blatche mit 30 Punkten und JaVale McGee mit 20 Punkten überzeugen. Die Hawks stehen damit ein halbes Spiel vor den Celtics auf Platz drei, der ihnen ein Aufeinandertreffen mit den Cleveland Cavaliers im Halbfinale der Eastern Conference ersparen würde.
Mit einem Kraftakt haben die Dallas Mavericks gegen die Portland Trail Blazers auch ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Dazu benötigten sie allerdings starke Nerven und eine Double Overtime.