Kobe Bryant rettet den Lakers den Sieg

Kobe Bryant führte die Lakers zum Sieg
Was wären die Los Angeles Lakers nur ohne Kobe Bryant? Zum bereits sechsten Mal in dieser Saison sicherte der Superstar seiner Mannschaft mit dem entscheidenden Punkt einen Sieg. Beim 109:107-Erfolg über die Raptors hatte er die Fans damit aber bis 1,9 Sekunden vor dem Ende warten lassen.
Doch dann schnappte sich Bryant den Ball auf der rechten Seite, ging an Antoine Wright vorbei und versenkte den Ball fast von der Grundlinie im gegnerischen Korb. Damit rettete er dem Titelverteidiger nach zuletzt drei Niederlagen in Folge wieder einen Sieg und schraubte seine persönliche Leistung in der Partie auf 32 Punkte.
Starkes Schlussviertel sicherte den Sieg
"Als Bosh kurz zuvor einen Dreier zum Ausgleich erzielt hatte, war uns das Herz schon ein wenig in die Hose gerutscht", wird Coach Phil Jackson auf nba.com zitiert. "Doch dann haben wir es geschafft den Ball dahin zu bekommen, wo Kobe werfen wollte und er hat ihn versenkt."
Bryant selbst erklärte: "Ich wollte den Ball in einer Zone bekommen, in der sich mich noch nicht doppelten. Das hat geklappt, sie kamen nicht schnell genug zu mir, so dass ich zur Grundlinie kommen und treffen konnte."
Zuvor war Toronto mit einer 58:50-Führung in die Halbzeit gegangen und hatte den Vorsprung - angeführt vom starken Andrea Bargnani (21 Punkte) und Chris Bosh (22) - auch im dritten Viertel verteidigen können. Mit 84:81 ging es in den Schlussabschnitt. Doch dann drehte Bryant auf. 14 Punkte erzielte der Guard alleine im vierten Viertel und sorgte dafür, dass die Lakers die Partie doch noch drehen konnten.
Orlando baut Serie aus
Den sechsten Sieg in Folge fuhr derweil die Orlando Magic ein. Gegen die Los Angeles Clippers gelang ein souveräner 113:87-Erfolg. Federführend war wieder einmal Dwight Howard, der mit 22 Punkten und 15 Rebounds zu brillieren wusste. Auf Seiten der Clippers konnte Baron Davis 16 Zähler und neun Assists beisteuern, Chris Kaman kam auf 12 Punkte.
Celtics patzen nach vier Siegen
Beendet ist dagegen die positive Serie der Boston Celtics. Nach vier Siegen in Folge setzte es gegen die Milwaukee Bucks mit 84:86 eine knappe Niederlage. Den Unterschied machte Andrew Bogut. Der Australier war von der Defense der Celtics kaum in den Griff zu bekommen und kam am Ende auf 25 Punkte, 17 Rebounds und vier Blocks.