Red Wings klammern sich an Playoff-Platz

Nicklas Lidström und Brian Rafalski von den Red Wings
Die Detroit Red Wings haben mit einem 5:4-Sieg bei den Chicago Blackhawks den achten Platz der Western Conference, der zur Teilnahme an den NHL-Playoffs berechtigt, verteidigt und den Angriff der ebenfalls siegreichen Calgary Flames abgewehrt.
Marco Sturm und Dennis Seidenberg konnten eine 1:2-Niederlage der Boston Bruins gegen die Pittsburgh Penguins nicht verhindern. Jochen Hecht ging mit den Buffalos Sabres als 2:1-Sieger bei den New York Rangers vom Eis.
Mit fünf Toren im zweiten Drittel wandelten die Red Wings einen 0:2-Rückstand in eine 5:2-Führung um und ließen sich auch durch zwei weitere Treffer Chicagos im Schlussabschnitt nicht von der Siegerstraße abbringen. Selbst der erste NHL-Hattrick von Chicagos Andrew Ladd konnte Detroit nicht mehr stoppen.
Iginla klettert aus dem Loch
Bereits seinen 10. Hattrick konnte Calgarys Jarome Iginla erzielen. Seit zehn Spielen hatte der Star der Flames nicht mehr getroffen, doch gegen Minnesota Wild ließ er seine Durstrecke hinter sich. Goalie Vesa Toskala verbuchte mit 27 Saves in seinem ersten Start gleich seinen ersten Sieg für das Team aus Alberta.
Die deutschen Eishockey-Nationalspieler Christian Ehrhoff und Jochen Hecht führen nach Siegen mit ihren Teams weiter die jeweiligen Staffeln in der NHL an. Ehrhoff gewann mit den Vancouver Canucks trotz eines 1:2-Rückstandes vor dem letzten Drittel noch 4:2 bei den Nashville Predators mit Marcel Goc. Vancouver liegt damit in der Northwest-Division wieder zwei Punkte vor Ex-Meister Colorado Avalanche.
Miller erneut überragend
Hecht setzte sich mit den Buffalo Sabres 2:1 nach Verlängerung bei den New York Rangers durch, obwohl er in den letzten beiden Minuten der regulären Spielzeit auf der Strafbank saß. US-Torhüter Ryan Miller, bei Olympia zum wertvollsten Akteur gekürt, überragte erneut bei den Sabres. Buffalo führt in der Northeast-Division der nordamerikanischen Eishockey-Profiliga mit zwei Punkten vor den Ottawa Senators.
Sturm und Seidenberg verloren mit 1:2 bei Meister Pittsburgh Penguins um Olympiasieger Sidney Crosby. Sturm leitete dabei die Führung durch Blake Wheeler ein. Größere Sorgen als die Niederlage und das Rennen um die Playoff-Plätze machte den Bruins allerdings die Gesundheit ihres Angreifers Marc Savard. Der Stürmer lag nach einem unbestraften Check im letzten Drittel minutenlang auf dem Eis und wurde dann auf einer Trage vom Eis gebracht. Savard kam mit einer Gehirnerschütterung aber offenbar noch glimpflich davon.