Dirk Nowitzki drehte in der entscheidenden Phase auf
Der Erfolg in Dallas hat viele Gesichter - auch wenn das von Dirk Nowitzki meist an erster Stelle steht. Das war auch beim elften Sieg in Serie bei den Chicago Bull so, allerdings konnte sich der deutsche Superstar dabei auf die starke Unterstützung seines Teams verlassen.
Und das, obwohl mit Eric Dampier, Jason Terry und Brendan Haywood gleich drei wichtige Spieler fehlten. Dafür sprang abermals der 22-Jährige Rodrigue Beaubois in die Bresche, der in den letzten drei Partien mit 17, 22 und 24 Punkten jeweils einen neuen persönlichen Rekord aufstellte. Caron Butler steuerte ebenfalls 24 Zähler bei und da auch Nowitzki mit 27 Punkten einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellte, reichte es in Chicago zu einem 122:116-Sieg.
Wenn es eng wird, trifft Nowitzki
Die mannschaftliche Geschlossenheit war es wohl, die Nowitzki nach der Partie zu der Aussage bewegte, dass er noch nie in so einem talentierten Team gespielt habe. Dazu zählte an diesem Abend auch Shawn Marion, der es auf 18 Zähler brachte. Jasaon Kidd unterstützte die Schützen seiner Mannschaft mit 15 Assists und elf Rebounds.
Trotz dieser starken Team-Leistung bedurfte es aber auch wieder der Fähigkeiten eines Dirk Nowitzki, um den Erfolg unter Dach und Fach zu bringen. Als zu Beginn des letzten Viertels der komfortabel 14-Punkte-Vorsprung in kurzer Zeit auf vier zusammenschrumpfte, übernahm Nowitzki das Kommando. Mit 13 Zählern sorgte er dafür, dass der Sieg nicht mehr ernsthaft in Gefahr geriet.
Die anhaltende Erfolgsserie der Mavs ist auch für Jason Kidd vor allem ein Erfolg des Teams. "Wir sind bereit. Wir haben viele Jungs, die wissen, wie man den Ball im Korb versenkt. Es macht einfach Spaß, den Ball abzugeben", so der Spielmacher gegenüber Espn.
Ohne LeBron James, der eine schöpferische Pause verordnet bekam, kassierten die Cleveland Cavaliers eine 85:92-Niederlage bei den Milwaukee Bucks. 30 Punkte von Antawn Jamison und 27 von Delonte West reichten nicht aus, um das Fehlen des Superstars zu kompensieren. Für die Bucks traf Brandon Jennings (25) am besten.
Ein guter Start reichte den Los Angeles Clippers nicht, um bei der Utah Jazz am Ende etwas zu holen. Nach gutem ersten Viertel wurde die Mannschaft von Chris Kaman regelrecht überrollt und verlor schließlich mit mit 85:107. Der deutsche Nationalspieler kam auf 12 Punkte und 13 Rebounds. Mehmet Okur ragte bei der Jazz mit 27 Zählern heraus.
Stuckey aus der Klinik entlassen
Nach seinem Zusammenbruch im Spiel gegen die Cleveland Cavaliers wurde Rodney Stuckey inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen. Der Spieler der Detroit Pistons war während einer Auszeit in den Armen des Co-Trainers Arnie Kander zusammengebrochen und anschließend mit dem Rettungswagen in die Klinik gebracht worden.
Stuckey hatte in seiner Karriere schon mehrmals mit Schwindelgefühlen zu kämpfen. Die Ursache dafür ist offenbar noch nicht klar, möglicherweise geben nun weitere Tests Aufschluss.
Mit einem Kraftakt haben die Dallas Mavericks gegen die Portland Trail Blazers auch ihr drittes Spiel in Folge gewonnen. Dazu benötigten sie allerdings starke Nerven und eine Double Overtime.