Mavericks-Angriffsmaschine läuft wieder

Mavericks-Coach Rick Carlisle hatte nur wenig zu kritisieren
Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben in der NBA zurück in die Erfolgsspur gefunden. Einen Tag nach der 103:111-Niederlage gegen die Golden State Warriors gewannen die Mavs souverän bei den Houston Rockets mit 130:99 und feierten damit bereits ihren elften Saisonsieg.
Deutschlands Basketball-Superstar kam auf 25 Punkte und acht Rebounds. Bester Werfer des Abends war sein Teamkollege Jason Terry mit 27 Punkten. Bei den unterlegenen Gastgebern war Carl Landry mit 24 Zählern erfolgreichster Werfer. Ihre nächste Partie bestreiten Nowitzki und Co. bei den Indiana Pacers.
Jason Kidd erreichte einen Karriere-Meilenstein und schob sich mit 10.337n Assists in der ewigen Bestenliste der NBA auf den zweiten Platz. Spitzenreiter John Stockton ist mit 15.806 Vorlagen in dieser Kategorie vom Spielmacher der Mavericks nicht mehr einzuholen.
Phoenix ist heiß
Die beste Bilanz der NBA haben aber die Phoenix Suns. Mit dem 126:111 gegen die Memphis Grizzlies schafften die Suns bereits den 15. Heimsieg in Folge und verbesserten ihre Saisonbilanz auf 12:3 Siege. Bester Werfer für Phoenix war Amare Stoudemire, der 28 Punkte erzielte. Für die Grizzlies erzielte Zach Rundolph 24 Zähler und sicherte 13 Rebounds.
Ein packendes Spiel der Florida-Rivalen Orlando Magic und Miami Heat entschieden die Heat knapp mit 99:98 beim Konkurrenten für sich. Michael Beasley dunkte einen Fehlwurf Dwyane Wades 1,6 Sekunden vor dem Ende zum entscheidenden Vorsprung ins Netz. Wade erzielte für Heat 24 Punkte, Jason Williams war Orlandos bester Scorer mit 25 Zählern.
Nets am Boden
Die New Jersey Nets bleiben derweil auf Negativ-Rekordkurs. Die Nets verloren mit 83:93 bei den Portland Trail Blazers auch ihr 15. Saisonspiel und nun fehlen nur noch zwei Niederlagen, um mit dem ewigen NBA-Rekord der Miami Heat (1988-89) und den Los Angeles Clippers (1999) gleichzuziehen. Center Brook Lopez konnte die Pleite nicht verhindern, zeigte mit 32 Punkten und 14 Rebounds aber ein Klassespiel für New Jersey.
Die Los Angeles Clippers von Chris Kaman waren der richtige Gegner für die Indiana Pacers um ihre Niederlagenserie zu beenden. Die Pacers gewannen nach zuvor vier Pleiten in Folge mit 86:73. Kaman kam auf 10 Punkte und 10 Rebounds.
Die Boston Celtics und die Denver Nuggets konnte ihre Saisonbilanz auf 11:4 Siege verbessern. Boston hatte aber beim 113:110 über die Philadelphia 76ers wesentlich mehr Mühe als das Team aus Colorado, das bei den Minnesota Timberwolves mit 124:111 gewann.