Colorado Avalanche ringt die Chicago Blackhawks nieder

Chris Stewart avancierte zum Matchwinner
In der NHL bleibt Colorado in der eigenen Halle eine Macht. Die Avalanche setzte sich mit 4:3 gegen die Chicago Blackhawks durch und konnte damit im sechsten Heimspiel der Saison den sechsten Sieg einfahren.
Die 15.616 Zuschauer In der Pepsi Arena von Denver mussten jedoch lange ausharren, um den Sieg feiern zu dürfen, da die Entscheidung erst in der achten Runde des Penaltyschießens fallen sollte. Den besseren Start in die Partie verzeichneten derweil die Gäste, die durch zwei Tore von Dustin Byfuglien (6:27) und Duncan Keith (10:36) schnell mit 2:0 in Führung gingen.
Kurz vor Ende des ersten Drittels konnte Ryan O'Reilly (18:36) auf 1:2 verkürzen und es sollte noch besser für die Hausherren kommen. 7:43 Minuten waren im zweiten Spielabschnitt absolviert, da glich David Jones in Unterzahl für Colorado aus und nur eine knappe Minute später schaffte O'Reilly mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend die erstmalige Führung für die Avalanche.
Nervenaufreibendes Shootout
Doch die Gäste schlugen zurück und kamen durch Andrew Ladd (36:40) zum 3:3-Ausgleich. Da anschließend keine Tore mehr fielen, ging es ins Shootout und das hatte es wahrlich in sich. Zunächst konnten Patrick Kane für Chicago und Marek Svatos für Colorado die Pucks noch jeweils im Kasten unterbringen, die folgenden neun Versuche blieben jedoch erfolglos.
Dann folgte der große Auftritt von Chris Stewart, der sich die Scheibe schnappte, auf den rechten Flügel zog und das Spielgerät flach unter den Schonern von Blackhawks-Goalie Antti Niemi im Netz versenkte. Da Byfuglien anschließend scheiterte, war der 4:3-Erfolg für die Avalanche perfekt.
"Ehrlich gesagt ist das Ding nicht auf meinen Mist gewachsen. Mein Teamkollege Milan Hejduk macht es immer so und von ihm habe ich mir diese Penaltytechnik abgeschaut. Danke, Milan", erläuterte Stewart gegenüber espn sein Erfolgsgeheimnis. Colorado stellt mit nunmehr 26 Zählern das punktbeste Team der Liga.
Deutsche gehen leer aus
Nicht zu feiern gab es hingegen für die deutschen Profis. So musste Jochen Hecht mit seinen Buffalo Sabres eine 2:5-Niederlage gegen die Philadelphia Flyers hinnehmen. Auch Dennis Seidenberg kam mit den Florida Panthers unter die Räder und musste sich den Washington Capitals mit 1:4 geschlagen geben. Christian Ehrhoff verlor mit den Vancouver Canucks mit 1:2 bei den Dallas Stars.