Pittsburgh verliert bei den Los Angeles Kings

Craig Adams checkt Davis Drewiske in die Bande
Die ersten sieben Auswärtsspiele der Saison hatten sie allesamt gewonnen, im achten Anlauf kamen die Pittsburgh Penguins bei den Los Angeles Kings mit 2:5 unter die Räder.
Dabei hatte es vor 18.118 Zuschauern im nahezu ausverkauften Staples Center von Los Angeles zunächst noch so ausgesehen, als könnte der amtierende Meister seine beeindruckende Serie in fremden Stadien weiter ausbauen. Zwar brachte Anze Kopitar die Hausherren bereits nach 27 Sekunden mit 1:0 in Führung, doch lediglich 43 Sekunden später gelang Jordan Staal postwendend der Ausgleich.
Kings drehen auf
Und die Pens legten noch einen weiteren Treffer nach. 10:51 Minuten waren im zweiten Drittel gespielt, da legte Chris Kunitz die Scheibe nach Vorarbeit von Brooks Orpik und Bill Guerin zum 2:1 ins Netz der Kings. Doch damit hatte Pittsburghs Herrlichkeit an diesem Abend bereits ein Ende. Denn im letzten Spielabschnitt drehten die Kings so richtig auf. Mit seinem zweiten Tor egalisierte Kopitar zum 2:2 (46:17) für Los Angeles.
Dann ging es Schlag auf Schlag. Erst sorgte Jarret Stoll für das umjubelte 3:2 (52:09). Die Jubelchöre der Kings-Fans waren noch nicht abgeklungen, da lag die Scheibe nach einem Treffer von Michal Handzus (52:32) erneut im Kasten der Gäste. Dustin Brown setzte schließlich den Schlusspunkt und markierte mit seinem fünften Saisontor den 5:2-Endstand (57:30).
Kopitar: Können immer noch zulegen
"Wir sind ganz einfach reifer und erfahrener geworden. Im vergangenen Jahr haben wir solche Spiele in der Regel noch verloren. Nun können wir immer noch zulegen und können unser Level meist über die vollen 60 Minuten halten", erklärte der zweifache Torschütze Kopitar nach der Partie gegenüber AP.
"Wir haben heute kein gutes Spiel abgeliefert und das letzte Drittel war natürlich katastrophal. Die Chancen, die sich uns boten, konnten wir einfach nicht nutzen und wenn du in einem so engen Match am Ende derart abbaust, erhältst du halt die Quittung", sagte Pens-Star Sidney Crosby, der selbst einen rabenschwarzen Tag erwischte und ohne Tor und Assist blieb.