Indianapolis Colts besiegen San Francisco 49ers

Peyton Manning gibt die Richtung vor
Indianapolis bleibt in der NFL weiterhin das Maß aller Dinge. Die Colts setzten sich knapp mit 18:14 gegen die San Francisco 49ers durch und fuhren damit im siebten Saisonspiel bereits ihren siebten Saisonsieg ein.
Vor 66.229 Zuschauern im Lucas Oil Stadium hatten die 49ers bis zum letzten Viertel noch durchgehend in Führung gelegen. Indianapolis gelangen dabei lediglich vier Fieldgoals, was immerhin reichte, um auf 12:14 dranzubleiben. Zu Beginn des letzten Spielabschnitts schaffte Reggie Wayne nach einem 22 Yards-Pass von Joseph Addai dann den entscheidenden Touchdown zum Sieg der Colts.
Running Back Addai war kurz zuvor für Colts-Quarterback Peyton Manning, der auf insgesamt 347 Yards kam, eingewechselt worden. "Wir brauchen diese engen Spiele einfach, um unserem großen Ziel, dem Super Bowl, näherzukommen. Heute war es wirklich eine harte Nummer, aber wir haben im entscheidenden Moment eiskalt zugeschlagen", sagte Receiver Wayne gegenüber AP.
Broncos patzen in Baltimore
Nach dem besten Saisonstart seit 1998 mussten sich die Denver Broncos bei den Baltimore Ravens derweil mit 7:30 geschlagen geben. Das Team aus Colorado, das zuvor alle seine sechs Saisonspiele gewonnen hatte, war vor 71.132 Zuschauern im M and T Bank Stadium während des gesamten Matches chancenlos und konnte lediglich einen Touchdown verbuchen.
Rund läuft es derzeit für die Minnesota Vikings. Das Team um Quarterback Brett Favre gewann mit 38:26 bei den Green Bay Packer und baute seine Saison-Bilanz auf 7:1-Siege aus. Der 40-jährige Favre, der zwischen 1992 und 2007 das Spiel der Packers lenkte, erwischte einen glänzenden Tag und warf vier Touchdown-Pässe für sein neues Team.