Gendoping: Bach will neue Wege gehen
IOC-Vizepräsident Thomas Bach hält den Einsatz der neuen Verfahren zum Nachweis von Gendoping bei den Olympischen Spielen 2012 in London für möglich. "Die Proben werden ja acht Jahre eingefroren und da ist es egal, ob die Methoden nun schon vor Olympia validiert sind oder ein halbes Jahr später", erklärte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Doping-Jäger stehen den neuen wissenschaftlichen Verfahren der Universität Tübingen noch skeptisch gegenüber. "Im Moment gibt es noch gar keinen Beweis, dass Gendoping überhaupt schon praktiziert wird", sagte der Heidelberger Werner Franke. Für seinen Nürnberger Kollegen Fritz Sörgel scheint völlig ausgeschlossen, dass das Nachweis-Verfahren bei den Spielen in London praktiziert werden kann.