Kutscher kann halbe Millionen Euro kassieren
Marco Kutscher kann am Wochenende als erster Springreiter der Welt in einem Springen mehr als eine halbe Millionen Euro verdienen. Der Reiter aus Riesenbeck führt vor der letzten Etappe der Global Champions Tour in Rio de Janeiro das Ranking an. Wegen der Weltmeisterschaft in Kentucky verzichtet der Doppel-Europameister von 2005 auf sein Toppferd Cash. Einsetzen wird er im Großen Preis in der Nacht zum Sonntag voraussichtlich das Pferd Catoki, das sonst von seinem Kollegen Philipp Weishaupt geritten wird. Neben Kutscher hat auch noch Marcus Ehning (Borken) gute Chancen, sich die 317.000 Euro für den Sieger der Global Champions Tour zu sichern. Der Weltcup-Sieger liegt in der Gesamtwertung der weltweit am höchsten dotierten Serie für Springreiter nach acht von neun Etappen auf Platz zwei vor Weltmeister Jos Lansink (Belgien). Zusätzliche Einnahmen winken im Großen Preis von Brasilien, der dem Gewinner rund 200 000 einbringt. Insgesamt werden in Rio rund 1,6 Millionen Euro ausgeschüttet.