Angeblich Medikamente im Tour-Müll
Pierre Bordry, Präsident der französischen Anti- Doping-Agentur (AFLD), glaubt, dass trotz ausschließlich negativer Dopingtests auch bei der 96. Tour de France mit verbotenen Substanzen gearbeitet wurde. Nach Informationen der Süddeutschen Zeitung und der französischen Zeitung "Le Monde" haben AFLD-Beobachter während der Frankreich-Rundfahrt in Mülleimern einiger Teams diverse verbotene Substanzen gefunden. Darunter sei eine Substanz, die Insulin produziert und normalerweise bei Diabetes genommen wird, sagte Bordry der Süddeutschen Zeitung. Die Dopingkontrollen bei der Tour lagen in diesem Jahr in der Verantwortung des Weltverbandes UCI. Die AFLD will jedoch die genommenen Proben nachkontrollieren, sobald weitere Testverfahren entwickelt worden sind.