Armstrong packt das Kriegsbeil aus
Für Lance Armstrong ist die Sache klar: "Es wird am Mont Ventoux Krieg geben." Auf den Tag genau zehn Jahre nach seinem ersten Tour-Erfolg 1999 wird der Texaner am mystischen Berg aber nicht um den Gesamtsieg kämpfen, sondern einzig um einen Platz auf dem Podest in Paris. In für ihn ungewöhnlicher, aber angesichts seiner bisher gezeigten Leistungen notwendigen Bescheidenheit hat sich der 37-Jährige für die 20. Etappe nur die Verteidigung des dritten Platzes zum Ziel gesetzt: Den zweiten Rang von Andy Schleck werde er "nicht angreifen".