Sinkewitz gewinnt den Giro di Romagna
Der frühere T-Mobile-Fahrer Patrik Sinkewitz hat das italienische Eintages-Radrennen Giro di Romagna gewonnen. Der 29- Jährige, der 2007 des Dopings überführt worden war und daraufhin als Kronzeuge aussagte, feierte am Sonntag seinen ersten Saisonsieg. Der Fahrer vom Team ISD-Neri konnte sich mit Domenico Pozzovivo in einer zweiköpfigen Fluchtgruppe vom Feld absetzen, im Zielsprint nach 211 Kilometern ließ Sinkewitz dem Italiener schließlich keine Chance.
Bei dem Rennen nahe der Adria-Stadt Ravenna trafen auch Stefan Schumacher und Riccardo Riccò nach dem Ablauf ihrer Dopingsperren zum ersten Mal aufeinander. Beiden Profis war nach der Tour de France 2008 die Einnahme des Blutdopingmittels CERA nachgewiesen worden. Der erste Comeback-Versuch Schumachers nach Ablauf seiner Sperre war am vergangenen Wochenende noch fehlgeschlagen. Der Nürtinger fährt für das Miche-Team aus Italien.