Armstrong: Behörden fordern Akten aus dem Jahr 2004 an
In den Doping- und Betrugsermittlungen um Lance Armstrong haben die US-Behörden Beweismaterial eines Rechtsstreits aus dem Jahr 2004 eingefordert. Damals hatte die Versicherung SCA Promotions sich geweigert, dem Radprofi versprochene Preisgelder zu zahlen, weil der Amerikaner des Dopings verdächtigt wurde. Armstrong klagte und SCA musste dem Tour-de-France-Sieger umgerechnet rund sechs Millionen Euro überweisen. Die Unterlagen aus jenem Fall sollen nun erneut unter die Lupe genommen werden. Der damalige Anwalt von SCA, Jeffrey Tillotson, teilte mit, dass seine Kanzlei die geforderten Dokumente aushändigen werde.