Maulkorb für kanadische Eisschnellläufer
Dem kanadischen Eisschnelllauf-Verband Speedskating Kanada ist der Medienrummel um seine Olympia-Stars zu groß geworden. Ab sofort darf keiner der Athleten im Anschluss an das Training mit Medienvertretern reden. "Das Medieninteresse ist so groß wie noch nie, Kanada erwartet einige Medaillen von den Eisschnellläufern. Presskontakte erhöhen den Druck und lenken nur ab. Die Sportler sollen sich auf das Wesentliche konzentrieren", begründete Chefcoach Marcel Lacroix die ungewöhnliche Maßnahme. Vor allem von Christine Nesbitt (1000 und 1500 m), Kristina Groves (1500 und 3000 m) sowie Clara Hughes (5000 m) sowie von beiden Teams erwarten die Gastgeber olympisches Edelmetall.