Südafrikanischer Verband räumt Geschlechtstest ein
Südafrikas Leichtathletik-Verband (ASA) hat erstmals bestätigt, bereits vor der WM einen Geschlechtstest bei Caster Semenya vorgenommen zu haben. Außerdem räumte der Verband ein, Empfehlungen seiner eigenen Mediziner ignoriert zu haben, die spätere 800-Meter-Weltmeisterin in Berlin nicht starten zu lassen. Beides gab ASA-Präsident Leonard Chuene auf einer Pressekonferenz in Pretoria bekannt. Chuene entschuldigte sich dafür, den Test öffentlich bislang dementiert zu haben. Damit und mit der Nominierung Semanyas für die WM habe er "ihre Privatsphäre schützen wollen".