DHB auf Konfrontationskurs mit der NADA
Im Konflikt um manipulierte Doping-Proben kritisiert der Deutsche Handballbund zu hohe Kosten für Tests bei der von der Nationalen Anti-Doping-Agentur beauftragten Firma PWC. "Eine Spiel-Kontrolle, die den Verband jetzt rund 120 Euro kostet, wäre im NADA-System mit einem vierstelligen Betrag zu honorieren. In diesem System hätten wir zudem noch weniger Einfluss und Einblick in die Tätigkeit der Kontrolleure, als wir sie bis Januar hatten" erklärte der DHB-Vizepräsident Heinz Winden in der Handballwoche. Die NADA konterte die Angriffe umgehend. "Was den Preis der Kontrollen angeht, vergleicht Herr Winden Äpfel mit Birnen", sagte NADA-Pressesprecher Berthold Mertes.