Michael Kraus hofft auf bessere Zeiten
Raus aus der Krise: Nationalmannschafts-Kapitän Michael Kraus hofft auf ein baldiges Ende seines "Seuchenjahres". "Das nervt mich. Angeschlagen zu spielen, behindert mich ungemein. Und das macht zusätzlich im Kopf unfrei das Ergebnis kann man auf dem Spielfeld teilweise sehen", bekannte der Profi des TBV Lemgo in einem Interview mit dem Handballmagazin. Kraus, der derzeit wegen eines Muskelfaserrisses pausieren muss, rennt in dieser Saison seiner Form hinterher. Eine Ursache für seine schwankenden Leistungen sieht Kraus in seinen zahlreichen Verletzungen - zwei fiebrige Erkältungen, Probleme mit den Nasennebenhöhlen, eine Knieentzündung und jetzt der lädierte Oberschenkel. "Seit November habe ich keine Zeit, mich auszukurieren. Ich schone mich nicht und spiele einfach weiter", sagte Kraus, der auch im Januar bei der mit Platz zehn enttäuschenden EM nicht sein Potenzial abrufen konnte. "Ich wollte unbedingt die Verantwortung als Kapitän übernehmen und für die Jungs da sein. Aber unterm Strich konnte ich der Mannschaft nicht so, wie ich wollte, weiterhelfen. Trotzdem konnte ich doch nach den Absagen von Pascal Hens und Sebastian Preiß nicht auch noch kurzfristig aussteigen", meinte der 26-Jährige.