Deutsche Teams gehen sich aus dem Weg
Die bislang längste Gruppenphase in der Champions-League geht am Wochenende zu Ende, da grübeln die deutschen Teilnehmer schon über ihre potenziellen Gegner im Achtelfinale. Dort wird es nach derzeitigem Stand kein Bundesliga-Duell geben. Schon frühzeitig hatten sich Rekordmeister THW Kiel, Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg und die Rhein-Neckar Löwen für die K.o.-Spiele qualifiziert. Die Löwen sind vor dem letzten Spieltag definitiv Zweiter, Kiel und Hamburg bleiben es mit großer Wahrscheinlichkeit auch. Der Kampf um die bestmögliche Platzierung bringt den Vereinen nicht nur mehr Geld, sondern vor allem Vorteile in der K.o.-Phase, die erstmals mit einem Final-Four-Turnier am 29. und 30. Mai in Köln abgeschlossen wird. Der europäische Verband EHF schüttet neben der Garantiesumme für die Gruppenphase von 40.000 Euro weitere 40.000 Euro für die vier Gruppensieger, 30.000 für die Zweiten, 20.000 für die Dritten und 10.000 Euro für die Vierten aus.