Sigurdsson mit Strafe belegt
Österreichs Nationaltrainer Dagur Sigurdsson kommt sein Wutausbruch im EM-Spiel gegen Kroatien teuer zu stehen. Der Isländer wurde von der Europäischen Handball-Föderation für seine Entgleisungen mit einer Geldstrafe von 2000 Euro belegt. Zudem droht dem Coach des Bundesligisten Füchse Berlin eine Sperre von sechs Monaten für alle Wettbewerbe der EHF, falls er sich in den kommenden drei Jahren noch einmal etwas zuschulden kommen lässt. Für das laufende Turnier mit dem letzten Hauptrunden-Spiel der Gastgeber gegen Russland hat das Urteil keine Auswirkungen. Sigurdsson hatte in der Schlussphase des mit 23:26 verlorenen Spiels gegen Kroatien in der 57. Spielminute die Rote Karte gesehen.