Keine Dopingfälle in Südafrika
Die mehr als 500 Dopingkontrollen vor und während der WM 2010 in Südafrika haben kein auffälliges Ergebnis erbracht. Insgesamt mussten sich vor dem Turnier 256 Spieler und in der Zeit vom 11. Juni bis 11. Juli erneut 256 Profis Blut- und Urintests unterziehen. In der Vorbereitung waren alle 32 Teams von den FIFA-Kontrolleuren für unangekündigte Dopingkontrollen beispielsweise beim Training oder bei Testspielen aufgesucht worden. Alle Proben waren negativ. Zusätzlich haben nach FIFA-Angaben Mitgliedsverbände und nationale Anti-Doping-Organisationen ebenfalls Kontrollen durchgeführt. "Nie wurden Spieler vor einer Fußball-Weltmeisterschaft so umfassend kontrolliert wie in diesem Jahr", sagte FIFA-Chefarzt Jiri Dvorak. Umso erfreulicher seien "die Testergebnisse, die uns zeigen, dass Spitzenleistungen im Fußball auch ohne verbotene Wirkstoffe und Methoden möglich sind", erklärte der Mediziner.