Löwen wollen ''Kooperationsniveau'' mit Bayern
Die Münchner "Löwen" gehen auf Schmusekurs mit dem Ortsrivalen FC Bayern. Nach Informationen der Bild-Zeitung) nimmt Zweitligist TSV 1860 München die Gerichtsniederlage im Catering-Streit mit dem deutschen Rekordmeister hin und verzichtet darauf, in die Revision zu gehen. "Wir müssen eine verträgliche Lösung finden, die nicht nur gut für die Finanzen, sondern auch gut für den Verein und die Fans ist", sagte der neue Löwen-Geschäftsführer Robert Niemann. Der Traditionsclub hatte den Rechtsstreit mit dem FC Bayern um nicht vertragsgemäß bezahlte Bewirtungskosten in der Allianz Arena verloren. Das Landgericht München I hatte die Sechziger am 14. Juli dazu verurteilt, 542.344 Euro an die Stadion GmbH zu zahlen. "Wir wollen ein vernünftiges Kooperationsniveau finden. Das geht nicht, wenn wir einen Rechtsstreit haben", erklärte 1860-Präsident Rainer Beeck zur Kursänderung gegenüber den Bayern.