Ahlens Vize: ''Da kann nichts gewesen sein''
Dreieinhalb Monate nach Bekanntwerden des neuen Fußball-Wettskandals ist eine weitere Zweitliga-Partie unter Manipulationsverdacht geraten. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) informierte die zuständige Staatsanwaltschaft Bochum darüber, dass es bei der Begegnung Anfang Februar zwischen 1860 München und Rot Weiss Ahlen einen Hinweis auf eine "möglicherweise beabsichtigte Spielmanipulation" gebe. "Da kann nichts gewesen sein. Wenn unser Torhüter Sascha Kirschstein nicht so gut gehalten hätte, hätten wir dort nicht gewonnen. Und unser 1:0 durch Benjamin Kern war ein Glücksschuss", erinnerte sich im Westfälischen Anzeiger Ahlens Vize-Präsident Jörg Hellwig. "Wir haben 90 Minuten lang versucht, das Spiel zu unseren Gunsten zu drehen, hatten jede Menge Torchancen und haben am Ende wegen eines Sonntagsschusses verloren", erinnerte sich 1860-Trainer Ewald Lienen im Rückblick auf die Partie.