BVB schreibt weiter rote Zahlen
Die Stadionfinanzierung hält Deutschlands einzigen börsennotierten Fußballclub Borussia Dortmund weiter in den roten Zahlen. Der Konzern-Verlust lag nach dem ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/10 (30. Juni) bei 1,4 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor waren es noch minus 2,3 Millionen Euro. Rechnet man die Zinsbelastung durch die Stadionfinanzierung in Höhe von rund 2,8 Millionen Euro sowie Steuern heraus, bleibt im Konzern ein operativer Gewinn von rund 1,3 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 7,6 Prozent auf 58,2 Millionen Euro zurück, wie die Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA in Dortmund berichtete. Für das Gesamtjahr geht der Bundesligist davon aus, ein positives operatives Konzernergebnis zu schaffen. Man sei zuversichtlich, beim Umsatz mehr als 100 Millionen Euro zu erreichen. Den Konzern drückte zum Jahresende eine Schuldenlast von 163,7 Millionen Euro. Die BVB-Aktie notierte am Freitagmittag bei 1,07 Euro.