Veh: ZSKA-Spieler eine Sache der UEFA
Die Verantwortlichen des VfL Wolfsburg sind über das fünfwöchige Warten auf die Ergebnisse der positiven Dopingaproben von zwei Moskauer Spielern verärgert. "Es ist verwunderlich, dass das wochenlang dauert", sagte VfL-Trainer Armin Veh: "Normalerweise wären die gegen uns gesperrt gewesen." Zu einem möglichen Protest des Bundesligisten befragt, sagte Veh. "Das ist eine Sache, die die UEFA entscheiden muss". Der Club wollte sich aber noch einmal intern beraten. Die Nationalspieler Alexej Beresutsky und Sergej Ignashevich waren nach der Partie von ZSKA bei Manchester United am 3. November (3:3) positiv getestet worden. Zwei Wochen später wurden sie jedoch gegen Wolfsburg eingesetzt. Bei den A-Proben beider Spieler ist nach Angaben der UEFA eine unter Kategorie "S6. Stimulants" aufgeführte und laut entsprechender WADA-Liste verbotene Substanz festgestellt worden. ZSKA Moskau erklärte, dass es sich um ein Medikament gegen Rachenentzündungen gehandelt haben soll. Die Kontroll- und Disziplinarkommission der UEFA will sich am 17. Dezember mit dem Fall befassen.