Lösch: 'Wettskandal kann auch Neustart sein'
Der Geschäftsführer des SSV Ulm 1846, Markus Lösch, hat trotz der Enthüllungen im Wettskandal eine "Aufbruchstimmung" in seinem Verein ausgemacht. "Solch ein Tiefschlag wie der Wettskandal kann auch ein Neustart sein", sagte der ehemalige Profi von Eintracht Frankfurt und des 1. FC Nürnberg in einem Interview mit der Südwest Presse. Bislang hätten noch keine Sponsoren ihre Zusammenarbeit mit dem Regionalligisten aufgekündigt und auch beim Lizenzierungsverfahren im kommenden Frühjahr erwartet Lösch "keine Probleme" für den SSV. Die Ulmer hatten am vergangenen Freitag drei Spielern wegen ihrer vermeintlichen Verwicklung in den Wettskandal gekündigt. Sie sollen in der vergangenen und laufenden Saison mehrere Spiele manipuliert haben. Nach Angaben von Lösch hätten die Zuschauer den SSV beim ersten Heimspiel danach gegen Eintracht Frankfurt II (2:0) trotzdem "beeindruckend" unterstützt. "Von der emotionalen Schiene her war's wie ein Befreiungsschlag. Nach den unsäglichen Tagen der Ungewissheit macht's jetzt wieder Spaß", sagte Lösch.