Beweise gegen Ferrari fehlten
Weltverbandschef Jean Todt hat das milde Urteil für Ferrari in der Teamorder-Affäre mit einem Mangel an Beweisen begründet. "Bevor man jemanden schuldig sprechen kann, muss man ihm beweisen, dass er schuldig ist", sagte der Präsident des Internationalen Automobilverbands FIA dem britischen Sender BBC. Der Motorsport-Weltrat der FIA hatte lediglich die bereits von den Formel-1-Rennkommissaren in Hockenheim verhängte Geldbuße von 100.000 Dollar gegen Ferrari bestätigt. Felipe Massa hatte seinem Teamgefährten anscheinend auf Anweisung den Sieg überlassen. Eine derartige Teamorder ist verboten.