Vettel um Schadensbegrenzung bemüht
Ohne Patzer, Pech und Pleiten wäre Sebastian Vettel schon jetzt praktisch Formel-1-Weltmeister. Stattdessen liegt der Red-Bull-Pilot im Titelrennen 31 Punkte Punkte hinter McLaren-Rivale Lewis Hamilton. Aber fast noch schwerer wiegen die 28 Zähler Rückstand auf seinen Teamkollegen Mark Webber. Der WM-Kandidat lässt sich davon nicht aus dem Konzept bringen. "Wenn und Aber bringt mir nichts", sagte Vettel im Interview der Nachrichtenagentur dpa. "Was hätte ich davon zu jammern. Das lenkt einen nur vom Wesentlichen ab." Beim Großen Preis von Italien steht Vettel allerdings gewaltig unter Druck. Mit einem weiteren Nuller wie zuletzt in Belgien würde er im WM-Kampf den Anschluss verlieren. Da der Hochgeschwindigkeitskurs in Monza eine "Anti-Red-Bull-Strecke" ist, muss der aktuelle WM-Dritte aus Heppenheim vor allem um Schadensbegrenzung bemüht sein.