Wirbel um Bulgarien-Strecke
Der geplante Bau einer Formel 1-Rennstrecke in Bulgarien sorgt seit Tagen für Wirbel. Wegen seltsamer Machenschaften im Umfeld des Projekts und angeblicher Drohbriefe an die Verantwortlichen wird die Angelegenheit allmählich zur Staatsaffäre. Irrtümlicherweise wurde das Partnerunternehmen Emirates Associated Business Group (EABG) aus Abu Dhabi als staatliche Firma und dessen Präsident Mohamed Abdul Jalil Al Blouki als Mitglied der im Emirat regierenden Familie vorgestellt. Bulgariens Außenminister Nikolaj Mladenow sagte dazu, er hoffe, dass sich die "Situation nicht auf die Beziehungen mit anderen arabischen Staaten" auswirke.