Spott und Hohn für Schumacher
Spott, Hohn und nur ein bisschen Lob für Michael Schumacher, Liebeserklärungen an Ferrari: Die italienische Presse hat sich Seitenhiebe gegen ihren Ex-Star nach dem Doppelsieg der Scuderia zum WM-Auftakt der Formel 1 nicht nehmen lassen. "Ferrari dominiert. Schumacher, der Weltmeister der Arroganz", schrieb "Il Secolo XIX" am Tag nach dem Großen Preis von Bahrain, bei dem Schumacher sein Comeback nach über drei Jahren Pause gegeben und Rang sechs belegt hatte. "Schumacher hat niemand gesehen", meinte die "Gazzetta dello Sport" und der "Corriere della Sera" schrieb vom "seltsamen Sonntagnachmittag des Herrn Michael". Immerhin nahm der "Corriere dello Sport" den 41 Jahre alten siebenmaligen Titelträger etwas in Schutz. "Schumacher wurde mit einer ordentlichen Vorstellung Sechster", meinte das Blatt. "Das war keine Schande, aber viel Lob hat er auch nicht verdient."