Schumi von Medien-Hype unbeeindruckt
Über 300 Journalisten beim Testauftakt, reißender Absatz für Renntickets: Michael Schumachers Comeback zieht die Massen an. Doch der Rekordweltmeister macht sich eigentlich lieber rar. "Er wurde in jungen Jahren im Dschungel des Lebens ausgesetzt und hat gelernt, sich nicht unnötig zu offenbaren", sagte einmal Jean Todt, ehemaliger Ferrari-Teamchef und nun FIA-Präsident sowie guter Schumacher-Freund. Der erfolgreichste Pilot der Formel 1 hat zwei Gesichter, eines für die Öffentlichkeit, eines fürs Private. "Ich muss zugeben, es ist sicher sehr schwierig, mich richtig kennenzulernen. Das dauert seine Zeit", sagte Schumacher. Er beschreibt seine Haltung als "gesunde Skepsis". Freundschaften wie beispielsweise mit seinen Kumpels aus früheren Tagen pflegt Schumacher an der Kerpener Kartbahn allerdings.