Huck bleibt nach Drohbrief gelassen
Box-Weltmeister Marco Huck will sich auch von einem Drohbrief nicht in der Konzentration auf den wichtigsten Kampf seiner Karriere stören lassen. "Ich habe überhaupt keine Angst", erklärte er, zwei Tage vor seinem Debüt im Schwergewicht gegen den russischen WBA-Weltmeister Alexander Powetkin. Der Berliner Sauerland-Stall, für den Huck kämpft, bestätigte am Vortag einen Bericht der Bild-Zeitung. Demnach erhielt der WBO-Champion im Cruisergewicht bereits im Januar eine Mord-Drohung. In dem Schreiben wird auch Hucks Trainer Ulli Wegener gedroht. Der Brief sei vor Wochen in Hucks Fanpost entdeckt worden, teilte der Sauerland-Stall mit. Er stehe wohl im Zusammenhang mit dem Erwerb einer Zehn-Zimmer-Villa in Berlin, die Huck im Dezember gemeinsam mit seiner Familie bezogen hatte. Der Boxer selbst habe bei der Berliner Polizei Anzeige gegen Unbekannt gestellt. (dpa)