Petkovic in Runde drei der US Open

Andrea Petkovic brüllt ihre Freude in die Welt hinaus
Nervenstark ist Andrea Petkovic in die dritte Runde der US Open eingezogen. Im dritten und entscheidenden Durchgang wehrte sie gleich drei Matchbälle ab. Gar nicht gut verlief der Tag in Flushing Meadows für vier andere DTB-Profis.
Philipp Petzschner, Andreas Beck, Sabine Lisicki und Julia Görges sind allesamt aus dem letzten Grand Slam des Jahres ausgeschieden. Petkovic dagegen konnte sich nach einer Energieleistung mit mit 3:6, 6:3, 7:5 gegen die US-Amerikanerin Bethanie Mattek-Sands durchsetzen.
"Es war schwer. Sie hat sehr gut angefangen und ich brauchte bestimmt eine halbe Stunde, bis ich mich daran gewöhnt hatte, wie sie spielt", sagte die 22-jährige Petkovic nach der Partie. "Ich habe im dritten Satz bei jedem Punkt an mich geglaubt und das hat den Unterschied gemacht." Sie steht nun erstmals in ihrer Karriere in der dritten Runde eines Grand-Slam-Turniers. Hier trifft sie auf die Chinesin Shuai Peng.
Beck von Federer und vom Stadion beeindruckt
Das dritte Zweitrunden-Aus bei den US Open gab es indes für Philipp Petzschner. Der Bayreuther war vor 23.815 Zuschauern im ausverkauften Arthur Ashe-Stadium dem serbischen Weltranglisten- Dritten Novak Djokovic lange ebenbürtig, musste sich aber dennoch in drei Sätzen mit 5:7, 3:6, 6:7 (6) geschlagen geben.
Zuvor waren bereits der Stuttgarter Andreas Beck und die Berlinerin Sabine Lisicki gescheitert. Beck unterlag dem fünfmaligen US Open-Champion Roger Federer aus der Schweiz klar mit 3:6, 4:6, 3:6. "Ich habe teilweise gut mitgehalten, teilweise aber auch leichte Fehler gemacht", sagte Beck über sein Spiel. "Aber ich denke, dass ist normal, wenn man das erste Mal gegen Federer spielt, und erstmals in einem so großen Stadion."
Wozniacki erteilt Höchststrafe
Lisicki scheiterte mit 1:6, 6:7 (5) an der russischen Wimbledon-Finalistin Vera Zvonareva. Julia Görges musste beim 4:6, 5:7 ihre dritte Niederlage des Jahres gegen Yanina Wickmayer aus Belgien hinnehmen. Keine Blöße gab sich die an Nummer Eins gesetzte Caroline Wozniacki. Die Dänin zog mit einem 6:0, 6:0-Erfolg über Kai-Cheng Chang aus Taiwan in die dritte Runde ein.
Williams erfolgreich operiert
Einen hängenden Zeh für den Rest ihres Lebens wollte Serena Williams dann doch nicht haben. Und so hat sich die Nr. 1 der Damenwelt letztendlich noch operieren lassen. Williams war bei einem Restaurantbesuch in München schon Anfang Juli in eine Glasscherbe getreten und hatte sich dabei eine Sehne gerissen. Seitdem gab es aber einige Diskussionen über die Schwere der Verletzung, da die US Open-Siegerin von 1999, 2002, 2008 kurz danach in hochhackigen Schuhen gesichtet worden war.