Roger Federer gewinnt das Masters in Cincinnati

Mardy Fish spielte großes Tennis in Ohio
Die Form ist wieder da, die US Open können kommen. Roger Federer hat das ATP Masters in Cincinnati gewonnen. Der Schweizer schlug Mardy Fish in einem hochklassigen und spannenden Match mit 6:7 (5), 7:6 (1), 6:4.
Die Entscheidung fiel, als Federer beim Stand vom 4:4 im dritten Satz erstmals ein Break gelang. Für Federer war es im vierten Finale der vierte Sieg in Cincinnati. Fish hingegen verlor zum zweiten Mal nach 2003 das Endspiel.
Beim letzten Härtetest vor den am 30. August beginnenden US Open in New York war Federer im Eiltempo ins Endspiel eingezogen. Nach einem Freilos in der ersten Runde musste anschließend Federer-Gegner Denis Istomin aus Usbekistan nach nur 37 Minuten wegen einer Knöchelverletzung aufgeben.
Noch schneller ging es im Achtelfinale, als Deutschlands Nummer eins, Philipp Kohlschreiber, bereits vor Matchbeginn wegen einer Entzündung in der rechten Schulter absagte.
Wenig Spiele, maximaler Erfolg
"Ich hatte Glück hier, musste in den ersten Runden kaum spielen. Es läuft derzeit einfach für mich und das ist schön", betonte Federer schon vor dem Finalerfolg. Das Halbfinale hatte er ohne große Probleme 6:4, 6:3 in nur 71 Minuten gegen Marcos Baghdatis für sich entschieden. Fish hatte sich in beeindruckender Weise mit 4:6, 7:6 (3), 6:1 gegen Landsmann Andy Roddick durchgesetzt.
Im Endspiel bot der Weltranglisten-36. dem Favoriten Federer lange Paroli. Im Duell der beiden starken Aufschläger gab es kaum Gelegenheiten zum Break. Am Ende des dritten Satzes nutzte Federer jedoch seine Chance eiskalt und stärkte damit sein Selbstbewusstsein vor dem vierten Grand-Slam-Turnier des Jahres.