Alshammar mit Jubiläums-Weltrekord

Therese Alshammar
Der 100. Weltrekord des Schwimm-Jahres 2009 blieb der Schwedin Therese Alshammar in ihrem Heim-Rennen vorbehalten. Die Lokalmatadorin stellte beim Kurzbahn-Weltcup in Stockholm eine von vier Weltbestmarken auf.
Im letzten Rennen des Tages unterbot Alshammar in 24,46 Sekunden über 50 Meter Schmetterling im Eriksdalsbadet ihre Bestzeit vom 17. Oktober in Durban um 29/100. Theresa Michalak (Halle/Saale) sorgte über 100 Meter Lagen für zwei deutsche Rekorde.
Über 50 Meter Rücken blieb Peter Marshall (USA) in 22,73 Sekunden um 2/100 Sekunden unter seinem Rekord, den er erst am 17. Oktober in Durban aufgestellt hatte. Die chinesische Olympiasiegerin Liu Zige verbesserte über 200 Meter Schmetterling die Marke der Japanerin Yuko Nakanischi vom Februar dieses Jahres um 62/100 Sekunden auf 2:02,50 Minuten. Jing Zhao schraubte über 100 Meter Lagen den globalen Rekord auf 58,40 Sekunden, den seit Durban die Schwedin Therese Alshammar hielt (58,51).
Neun Weltrekorde in zwei TagenBereits im Vorlauf hatte Jessica Hardy (USA) ihre eigene Marke vom vergangenen Freitag in Moskau über 50 Meter Brust um 4/10 Sekunden auf 28,96 Sekunden geschraubt. Im Finale konnte sie sich nicht mehr steigern und siegte mit 29,29 Sekunden.
Insgesamt wurden bei dem zweitägigen Meeting in der schwedischen Hauptstadt neun Weltrekorde erzielt. Für Europarekorde sorgten dort die Britin Francesca Halsall mit 51,61 Sekunden über 100 Meter Freistil und Igor Borisik (Ukraine) mit 57,21 Sekunden über 100 Meter Brust.
Michalak stark
Im deutschen Team sorgte Theresa Michalak für zwei nationale Bestmarken über 100 Meter Lagen. Zunächst blieb sie im Vorlauf um 67/100 Sekunden unter der fast zwei Jahre alten Marke der Berlinerin Britta Steffen, die wegen Trainingsrückstands die komplette Kurzbahn-Saison auslässt. Im Finale verbesserte die 17 Jahre alte Schülerin ihre Marke auf 59,34 Sekunden und belegte damit ebenso Rang vier wie auch der Magdeburger Christian Kubusch über 1500 Meter Freistil (14:44,70).
Nach drei von fünf Weltcup-Meetings tragen Peter Marshall und Jessica Hardy das gelbe Trikot als Nummer eins in der Gesamtwertung und konnten mit ihren Weltrekorden ihre Führung weiter ausbauen. Für den Sieger warten nach dem Finale am 21./22. November in Singapur ein Scheck in Höhe von 100.000 US-Dollar.