Bonnet triumphiert - Boom weiter in Gelb

William Bonnet hatte am Ende die Nase vorne
Lars Boom vom Rabobank-Team hat ein 73. Platz bei der Massenankunft in Limoges zur Verteidigung des Gelben Trikots bei der Fernfahrt Paris - Nizza gereicht. Booms ärgster Verfolger, Jens Voigt vom Team Saxo Bank, kam zwar als 20. über die Ziellinie, verbuchte allerdings dieselbe Zeit wie der Niederländer.
Den Tagessieg nach 201 Kilometern holte sich William Bonnet von Bouygues Télécom im Sprint vor Peter Sagan (Liquigas) und Luis Leon Sanchez (Caisse d'Epargne).
Das Renngeschehen hatte lange eine vierköpfige Spitzengruppe, die sich schon nach vier Kilometern aus dem Feld gelöst hatte, bestimmt. Zwischenzeitlich hatte sich das Quartett einen Vorsprung von mehr als 4 Minuten herausgefahren. 16 Kilometer vor dem Ziel war die Flucht aber beendet.
Martin gestürzt
In den Endkampf konnte Tony Martin vom Team Columbia nicht eingreifen. Der Eschborner war einen Kilometer vor dem Tagesziel in einen Massensturz verwickelt, signalisierte aber sofort, dass nichts Schlimmes passiert war.
Der zweifache Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador (Astana) hatte die Fernfahrt trotz seines Sturzes am Montag fortgesetzt. "Er hat nur noch wenig Probleme mit der Muskulatur des linken Oberschenkels", sagte sein Pressesprecher Jacinto Vidarte.