Vierfach-Erfolg für Citroën bei Rallye-WM in Bulgarien

Sébastien Loeb hatte allen Grund zur Freude
Citroën hat erstmals in der Rallye-Weltmeisterschaft einen Vierfach-Erfolg eingefahren. Bei der WM-Premiere in Bulgarien war Rekordweltmeister Sébastien Loeb erneut nicht zu schlagen. Der Franzose setzte sich im siebten Saisonlauf gegen seinen spanischen Teamkollegen Dani Sordo durch und sicherte sich seinen vierten Sieg in diesem Jahr. Dritter wurde der norwegische Citroën-Privatfahrer Petter Solberg vor Loebs Landsmann Sébastien Ogier im vierten Citroën.
Gegen die Dominanz der Franzosen kam Ford nicht an. Bester Pilot wurde der finnische Vize-Champion Mikko Hirvonen auf Rang fünf vor Jari-Matti Latvala im zweiten Ford.
Der perfekte Tag
"Das war eine perfekte Rallye für mich und das ganze Team. Heute fuhr ich nur noch mit kontrolliertem Risiko", sagte Sieger Loeb bei der Zielankunft in Borowez im Rila-Gebirge. In der Gesamtwertung baute der 36-Jährige seine Führung mit 151 Punkten vor Ogier (100) aus. Hirvonen (86) ist Dritter. In der Hersteller-Wertung rangiert Ford (185) mit 47 Punkten Rückstand weit abgeschlagen hinter dem Titelverteidiger Citroën (232).
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen kam bei seiner ersten Asphalt-Rallye in seinem ersten WM-Jahr als Elfter ins Ziel. Sein Unfall am Freitagnachmittag mit seinem Citroën C4 verhinderte eine bessere Platzierung.