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Ralf Schumacher erstmals auf der Pole
Ralf Schumacher erstmals auf der Pole
Ralf Schumacher staunte selbst über sein Ergebnis

Ralf Schumacher fährt bereits seine dritte Saison in der DTM, aber so stark wie auf dem Norisring war er noch nie. Völlig überraschend sicherte sich der 35-Jährige im Qualifikationstraining die Pole-Position.

Der Mercedes-Pilot setzte sich vor seinen Markenkollegen Bruno Spengler und Jamie Green durch. Als bester Audi-Fahrer geht Martin Tomczyk nur von Startposition vier in das Rennen. Audis Titelverteidiger Timo Scheider musste sich sogar mit Startplatz zehn begnügen.

Schumacher hofft auf erstes Podium

"Ich habe ehrlich gesagt selber nicht damit gerechnet. Die letzten Rennen waren sehr enttäuschend", sagte Schumacher nach seinem Quali-Coup. Mit seiner Rundenzeit von 48,721 Sekunden war der in seiner dritten DTM-Saison fahrende Schumacher auf dem 2,3 Kilometer langen Stadtkurs 0,069 Sekunden schneller als der kanadische Gesamtspitzenreiter Spengler.

"Ich weiß, dafür gibt es noch keine Punkte, aber ich bin sehr happy. Und hoffe, dass ich das in ein gutes Rennergebnis ummünzen kann. Es wäre natürlich schön, wenn mein erstes Podium dabei rausspringen würde", meinte Schumacher.

Dass es der frühere Formel-1-Pilot nach zwei siebten Startplätzen als bisher beste Trainingsergebnisse in seinem 25. DTM-Qualifying ganz nach vorn schaffen würde, hatte auch Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug nicht erwartet. "Wenn man darauf gewettet hätte, hätte man heute viel Geld gewinnen können. Aber Ralf ist fantastisch gefahren und er hat es absolut verdient", sagte Haug.

Scheider enttäuscht erneut

Mit drei Mercedes auf den ersten drei Startplätzen stehen die Zeichen nun auf Fortsetzung der Serie von zuletzt sieben Siegen der Stuttgarter beim Heimspiel von Konkurrent Audi. "Das ist sicher keine gute Ausgangsposition, auch wenn die Zeiten eng beieinander liegen", räumte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich ein.

Besonders enttäuscht war der in dieser Saison noch nicht in Schwung gekommene Titelverteidiger Scheider. Der Audi-Pilot aus Altach schied schon im zweiten der vier Trainingsabschnitte aus und geht nur von Startplatz zehn ins Rennen. "Keine Frage: Das ist ein weiteres enttäuschendes Ergebnis", sagte Scheider und hoffte auf einen besseren Rennverlauf: "Aber Gott sei Dank sind wir in Nürnberg, da kann man überholen."

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Nach über 7000 absolvierten Kilometern hieß der Sieger der Rallye Dakar einmal mehr Stéphane Peterhansel. Im Mini angetreten, verwies er bei seinem zehnten Erfolg Joan Roma mit einem Abstand von 40 Minuten auf Platz zwei. Für die große Überraschung sorgte Dirk von Zitzewitz, der im privaten Imperial Toyota Dritter wurde.

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