Per Carlen soll Trainer beim HSV Hamburg werden

Per Carlen soll den HSV Hamburg übernehmen.
Der HSV Hamburg hat einen neuen Trainer, nur verkünden will er es erst im Februar. Wie Hamburger Medien berichten, soll Flensburgs Trainer Per Carlen den Job übernehmen und zusammen mit seinem Sohn Oscar nach Hamburg wechseln.
Das Personalkarussell dreht sich also weiter. Nachdem die Norddeutschen bekanntgegeben hatten, dass Coach Martin Schwalb zur Saison 2011/2012 Geschäftsführer der Betriebsgesellschaft werde, läuft die Suche nach einem neuen Trainer.
Hamburger Medien berichteten übereinstimmend, dass Per Carlén vom Ligakonkurrenten SG Flensburg-Handewitt den 47-Jährigen beerben solle. "Der Vertrag ist bereits unterschrieben", sagte HSV-Präsident Andreas Rudolph der Hamburger Morgenpost. Sportchef Christian Fitzek wollte keine Einigung mit dem Schweden bestätigen: "Wir haben mitgeteilt, dass wir den neuen Trainer im Februar 2011 vorstellen werden. Wir wissen natürlich, wen wir haben wollen, kommentieren aber keine Namen", sagte Fitzek.
Auch Oscar Carlen soll kommen
Carlen soll auch seinen Sohn Oscar mit nach Hamburg bringen, der ebenfalls in Flensburg aktiv ist. Der schwedische Nationalspieler gilt als eines der größten Talente im rechten Rückraum und soll nach Mopo-Informationen den 2011 zu den Rhein-Neckar Löwen wechselnden Krzysztof Lijewski ersetzen.
Auch die Vertragsverlängerung von Rechtsaußen Hans Lindberg sei noch nicht in trockenen Tüchern. "Mündlich haben wir uns über viele Punkte schon geeinigt. In nächster Zeit werden wir sicherlich zum Abschluss kommen", sagte Fitzek. Laut Medienberichten bleibt der Däne bis 2017 an der Elbe. "Es wird ein langfristiger Vertrag sein, aber über Vertragsinhalte mache ich keine Aussage", so der HSV-Sportchef.
HSV will auch Kraus, aber ohne Ablöse
Die Verpflichtung von Nationalspieler Michael Kraus ist ebenfalls weiter in der Schwebe. "Es ist der gleiche Stand wie vor Wochen. Wenn der Spieler zu uns kommen will, würden wir uns freuen", sagte Fitzek und stellte klar: "Wir werden keine Ablöse zahlen." Sowohl Kraus' Club TBV Lemgo als auch der 26-Jährige wollen die Trennung. "Beide Parteien haben verkündet, dass sie nicht mehr miteinander wollen. Warum sollen wir dann noch Geld zahlen?", betonte der sportliche Leiter.