Gummersbach wirft Kiel aus dem Pokal

Vedran Zrnic traf acht Mal für Gummersbach
Pokal-Coup durch den VfL Gummersbach: In der Neuauflage des Vorjahres-Finales hat der Altmeister im Viertelfinale den Cup-Verteidiger THW Kiel unerwartet klar mit 35:28 (21:12) besiegt.
Durch das Aus ist die Kieler Serie von 1401 Tagen ohne Pokal-Niederlage gerissen. Der deutsche Rekordmeister ist damit erstmals seit 2003 nicht beim Final Four am 10. und 11. April in Hamburg dabei. Vor 2100 Zuschauern in der ausverkauften Eugen-Haas-Halle war Torhüter Goran Stojanovic überragender Akteur bei den Gummersbachern.
Gunnarsson und Zrnic treffsicher
Die meisten Tore warfen Robert Gunnarsson (8) und Vedran Zrnic (8/3) beim Gastgeber sowie Filip Jicha (7/3) für Kiel. THW-Spieler Kim Andersson sah in der 60. Minute wegen einer Tätlichkeit die Rote Karte. "Das Final Four ist das größte Handball-Turnier auf Club-Ebene. Wir freuen uns wahnsinnig, dass wir da wieder dabei sein dürfen", sagte Gummersbachs Rückraumspieler Viktor Szilagyi.
Zuvor waren TuS N-Lübbecke und der HSV Hamburg ins Halbfinale beim Endrunden-Turnier eingezogen, das an diesem Montag in Hamburg ausgelost wird. Die Ostwestfalen hatten den Zweitligisten Bergischer HC durch ein 26:22 (11:12) ausgeschaltet, der Bundesliga- Spitzenreiter Hamburg hatte sich mühevoll mit 36:29 (11:11) beim VfL Bad Schwartau durchgesetzt.