Das Final Four im DHB-Pokal in eigener Halle setzt beim HSV Hamburg offenbar stets besondere Kräfte frei. So qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Martin Schwalb nun bereits zum fünften Mal in Serie für das Finalturnier.
Allerdings tat sich der Bundesliga-Spitzenreiter beim glanzlosen 36:29 (11:11) beim VfL Bad Schwartau lange Zeit sehr schwer. Die Reise zum Zweitligisten war für den HSV auch eine Reise in die Vergangenheit, denn im Jahr 2002 hatten die Hamburger die Bundesliga-Lizenz der Bad Schwartauer übernommen.
Nach dem 18:18 in der 40. Minute behielten die Hamburger vor 2632 Zuschauern in der ausverkauften Lübecker Hansehalle dank einer starken Schlussphase die Oberhand und erreichten das Halbfinale. Beste Torschützen waren Pascal Hens (7) und Krzysztof Lijewski (6) für Hamburg sowie Jan Schuldt (7) für Bad Schwartau.
TuS N-Lübbecke ebenfalls im Halbfinale
Das Spiel des HSV Hamburg beim VfL Bad Schwartau hatte mit einer Schweigeminute im Gedenken an den zwei Wochen zuvor an Krebs gestorbenen ehemaligen HSV-Spieler Oleg Velyky begonnen. Beide Mannschaften spielten mit Trauerflor.
Zuvor war bereits der TuS N-Lübbecke durch einen 26:22 (11:12)-Erfolg beim Bergischen HC ins Halbfinale eingezogen.
An diesem Sonntag spielen dann noch der VfL Gummersbach und Cup- Verteidiger THW Kiel sowie Frisch Auf Göppingen und die Rhein-Neckar Löwen um den Einzug in die Vorschlussrunde. Die Auslosung für die Halbfinal-Partien findet am Montag in Hamburg statt. Die Pokal-Endrunde wird am 10. und 11. April in der Hansestadt ausgespielt.