Glückslos: DHB im WM-Playoff gegen Griechenland

DHB-Präsident Ulrich Strombach ist zufrieden
Losglück für die deutschen Handballer: In der Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2011 in Schweden steht die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) vor einer lösbaren Aufgabe. Im Playoff muss sich der enttäuschende EM-Zehnte gegen Griechenland durchsetzen, um beim WM-Turnier vom 13. bis 30. Januar 2011 dabei zu sein. Das ergab die Auslosung durch den ehemaligen schwedischen Weltklasse-Spieler Stefan Lövgren in Wien.
"Das ist ein schönes Los. Damit können wir zufrieden sein. Immerhin hätten wir auch Serbien bekommen können", sagte Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Spieltermine für die Playoffs sind am 12./13. und 19./20. Juni 2010.
Heiner Brand ist zuversichtlich
"Mit diesem Los kann man leben. Die Spiele werden aber bestimmt kein Selbstläufer, aber da müssen wir durch, wenn wir bei der WM in Schweden dabei sein wollen. Zum Glück kennen wir die Spitzenspieler der griechischen Mannschaft aus der Bundesliga", sagte Bundestrainer Heiner Brand.
Die Sieger aus Hin- und Rückspiel der insgesamt neun Playoffs sind für die WM qualifiziert. Die weiteren Partien sind Österreich - Niederlande, Norwegen - Litauen, Slowenien - Ungarn, Slowakei - Ukraine, Serbien - Tschechien, Rumänien - Russland, Dänemark - Schweiz und Portugal - Spanien.
Als Teilnehmer stehen bereits Gastgeber Schweden, Titelverteidiger Frankreich sowie die EM-Halbfinalisten Island, Kroatien und Polen fest. Gespielt wird in Malmö, Göteborg, Kristianstad, Lund, Jönköping, Linköping, Skövde und Norrköping.