Ein Quartett bleibt ungeschlagen

Tschechiens Filip Jicha
Polen und Frankreich sowie Kroatien und Island sind bei der Handball-EM weiter ungeschlagen und haben beste Aussichten auf den Einzug ins Halbfinale. Der WM-Dritte Polen zitterte sich in Innsbruck zu einem 35:34 (18:19) gegen Tschechien.
Das Team von Trainer Bogdan Wenta spielt um den Sieg in der deutschen Hauptrundengruppe II gegen Frankreich. Der Olympiasieger und Weltmeister hatte sich überlegen mit 37:28 (17:18) gegen Slowenien durchgesetzt.
Chancen auf die Medaillenrunde hat auch noch der WM-Dritte Spanien, der gegen Deutschland mit 25:20 (14:9) gewonnen hatte. Allerdings sind die Spanier dafür auf Schützenhilfe angewiesen.
Unglückliche Niederlage für Österreich
In der Gruppe I hat der WM-Zweite Kroatien die Tabellenführung durch einen 26:23 (11:10)-Erfolg gegen die tapferen Österreicher behauptet. Dahinter folgt der Olympia-Zweite Island, der sich souverän mit 38:30 (19:10) gegen Russland durchgesetzt hatte.
"Die Mannschaft hat nicht nur gut gespielt, die Mannschaft war großartig. Es war wahrscheinlich das beste Spiel, das ich jemals von einer österreichischen Mannschaft gesehen habe. Die Schiedsrichterleistung hat ohnehin jeder in der Halle gesehen. Jetzt gilt es, den freien Tag sinnvoll zu nutzen und uns auf das letzte Spiel vorzubereiten", sagte Österreichs Nationaltrainer Dagur Sigurdsson.
Hoffnungen auf das Halbfinale kann sich auch Dänemark machen. Der Titelverteidiger gewann durch ein Tor von Anders Eggert (Flensburg-Handewitt) in der Schlusssekunde mit 24:23 (11:15) gegen Norwegen. In der vom Deutschen Schiedsrichter-Paar Bernd und Reiner Methe geleiteten Partie hatte Norwegen bis zum 23:22 (57. Minute) geführt