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HANDBALL | EM 2008
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Europameister! Dänemark hat es geschafft
Europameister! Dänemark hat es geschafft
Kasper Hvidt: Der beste Keeper der EM 2008

Ein kleines Land steht Kopf. Erstmals in der dänischen Handballgeschichte konnten sich die Skandinavier den Europameistertitel sichern. Die Dänen gewannen in Lillehammer das Endspiel gegen Olympiasieger Kroatien mit 24:20 (13:10).

Dänemark hatte am Vortag Weltmeister Deutschland im Halbfinale mit 26:25 bezwungen und präsentierten sich vor 9.052 Zuschauern in der Hakons Halle als geschlossene Mannschaft.

Lars Christiansen (7/2) von der SG Flensburg-Handewitt, der mit einem Siebenmetertor drei Sekunden vor Spielende das deutsche Halbfinal-Aus besiegelt hatte, warf für Dänemark die meisten Tore. Zugleich wurde er mit 43 Treffern Torschützenkönig der EM. Beste kroatische Werfer waren Ivano Balic und Petar Metlicic (je 5)

"Wir unseren ersten großen Titel geholt. Etwas Schöneres gibt es überhaupt nicht", sagte der dänische Trainer Ulrik Wilbek, dem durch den EM-Erfolg eine Olympia-Qualifikation erspart bleibt. "Wir haben immer an uns geglaubt und nie auf die Experten gehört."

Kroatien hatte sich im Halbfinale mit 24:23 gegen Frankreich durchgesetzt. Der entthronte Titelverteidiger sicherte sich die Bronzemedaille durch einen 36:26-Sieg im "kleinen Finale" gegen Deutschland.

Kaspar, der Torwartheld

Die Kroaten erwischten einen Blitzstart in ihr viertes Endspiel in fünf Jahren nach der WM 2003, den Olympischen Spielen 2004 und der WM 2005. Die Dänen hingegen schienen in der Neuauflage des Spiels um Platz drei bei der EM 2006 in der Schweiz erst nach dem 0:4-Rückstand (7.) wach zu werden. Mit dem zum besten Torhüter der EM gewählten Kasper Hvidt als Rückhalt, der allein in der ersten Halbzeit 41 Prozent aller Bälle parierte, holten die Skandinavier Tor um Tor auf. Zudem steigerte sich die dänische Deckung und ließ Kroatiens Spielmacher Ivano Balic überhaupt nicht zur Entfaltung kommen.

Durch drei Kontertreffer der Bundesliga-Spieler Hans Lindberg (Hamburg) und Lars Christiansen (Flensburg-Handewitt) lag der WM-Dritte nach einem 8:9-Rückstand (22.) mit 11:9 (26.) vorn und ging mit einer 13:10-Führung in die Pause. Nach Wiederanpfiff baute das Team von Trainer Ulrik Wilbek den Vorsprung gar auf 16:11 (35.) aus.

Kroatien-Coach verliert die Nerven

Die Kroaten hingegen verloren zunehmend ihre Linie, fühlten sich von den spanischen Unparteiischen Vicento Breto/Jose Antonio Huelin benachteiligt und rieben sich in Diskussionen auf. Trauriger Höhepunkt war die Rote Karte gegen Trainer Lino Cervar wegen anhaltender Diskussionen mit den Schiedsrichtern. Zwar kam Kroatien noch einmal auf 20:22 (56.) heran, konnte das Blatt aber nicht mehr wenden.

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