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10.12.2007 Das WM-Tagebuch von Nina Wörz - Teil 8![]() Nina Wörz Hallo liebe Handballfreunde von sportal, langsam neigt sich auch unsere Hauptrunde in Dijon dem Ende entgegen. Mit der Partie gegen Polen haben wir gestern das vorletzte Spiel in Dijon bestritten, heute ist der zweite Ruhetag, auf den wir uns wieder alle sehr freuen. Vor der gestrigen Partie gegen Polen stand am Vormittag eine leichte Trainingseinheit auf dem Plan, ebenso wie der obligatorische Spaziergang. Vor der Mittagspause folgte eine Videoanalyse von Polen, nach der Mittagsruhe dann die Abfahrt zum Spiel. Wir haben gewusst, wie schwer die Partie gegen Polen werden könnte. Für die Mannschaft um die Leipziger Spielmacherin Karolina Kudlacz ging es ja um alles, während wir schon vorher für das Viertelfinale qualifiziert waren. Wir sind toll in die Partie gestartet, 22:12 zur Pause, das spricht wirklich Bände. Dass wir es in der zweiten Halbzeit noch einmal so spannend machen, darf natürlich nicht passieren. Es hätte nicht viel gefehlt, und wir hätten die Partie noch aus der Hand gegeben, obwohl wir uns trotz der deutlichen Führung zur Pause gesagt haben, dass es in der zweiten Hälfte wieder bei Null los geht. Wir werden unsere Fehler analysieren müssen, und müssen vor allem die zweite Halbzeit so schnell wie möglich vergessen. Natürlich sind wir froh, dass wir die zwei Punkte mitgenommen haben, und unter dem Strich bleibt: Wir sind immer noch ungeschlagen bei dieser WM. Das soll auch am Dienstag im letzten Spiel in Dijon so bleiben. Vizeweltmeister Rumänien wird noch einmal ein richtig harter Brocken. Wir werden uns am heutigen Ruhetag genau mit ihnen beschäftigen, an mögliche Gegner im Viertelfinale wollen wir noch nicht denken, auch wenn man sich, ehrlich gesagt, im Hinterkopf schon einmal mit den möglichen kommenden Aufgaben beschäftigt. Bisher haben wir aber nur von Spiel zu Spiel gedacht, und sind damit sehr gut gefahren. Für den heutigen Ruhetag steht neben dem Treffen mit den deutschen Journalisten auch ein gemeinsamer Stadtbummel auf dem Programm. Vielleicht bekommen wir auch die Gelegenheit unsere Eltern und anwesenden Fans zu treffen, die uns in der Halle ja leider nur auf dem Feld zu sehen bekommen. Für den heutigen Ruhetag wünsche ich mir vor allem eins: Kein Regen! Viele Grüße, Eure Nina
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