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Die Ära Kyung-Shin Yoon geht zu Ende
Die Ära Kyung-Shin Yoon geht zu Ende
Kyung-Shin Yoon kehrt in seine Heimart zurück

Die Bundesliga verliert am Saisonende eines ihrer langjährigen  Aushängeschilder: Kyung-Shin Yoon wird nach dieser Spielzeit den HSV Hamburg verlassen und in seine Heimat Südkorea zurückkehren.

Der 34-Jährige hat in Südkorea die Möglichkeit, weitere drei Jahre Handball zu spielen, parallel ein Sportmarketing-Studium zu absolvieren und danach eine verantwortungsvolle Position im Handball-Verband seines Landes zu übernehmen.

"Er wäre gern noch bei uns geblieben, aber bei der guten Perspektive in seiner Heimat musste er zugreifen. Er wird aber noch eine tolle Saison für uns spielen", sagte HSV-Geschäftsführer Peter Krebs.

Yoon wechselte 1996 aus Südkorea zum VfL Gummersbach für den er zehn Jahre lang erfolgreich auf Torejagd ging. Im Sommer 2006 nahm ihn der HSV unter Vertrag. Im rechten Rückraum agiert Yoon als klassischer Shooter, der immer den Weg zum Tor sucht. Sieben Mal war er Torschützenkönig der Bundesliga.

Zwei Mal gelang ihm dieses Kunststück bei einer Weltmeisterschaft. In der ewigen Torschützenliste der Bundesliga löste Yoon vor kurzem Jochen Fraatz an der Spitze ab. Aktuell hat der Südkoreaner 2751 Treffer erzielt. 2001 wurde er zum Welthandballer des Jahres geehrt, in seiner Heimat wurde er sogar als Sportler des Jahrhunderts ausgezeichnet.