Ein schwerer Kurs, eine steife Brise sowie jede Menge Qualm und Asche - die Golfer bei der Honda Classic hatten mit verschiedensten Schwierigkeiten zu kämpfen. Camilo Villegas ließ sich von alledem nicht beeindrucken und nimmt eine komfortable Führung mit auf die Schlussrunde.
Seine gute Form deutete er bereits in den letzten Wochen an, in Palm Beach Gardens scheint der Heimvorteil ihm einen zusätzlichen Schub zu geben. Wie viele andere Kollegen auch residiert der Spiderman in Florida und kann zwischen den Runden ins traute Heim zurückkehren. "Ich schlafe in meinem eigenen Bett, das ist immer schön", erklärte er auf der Homepage der PGA-Tour.
Villegas übersteht Durchhänger
In Zahlen schlug sich das Wohlbefinden bisher mit drei Klasserunden von 66, 66 sowie 67 Schlägen nieder. Mit elf unter Par hat er drei Schläge Vorsprung auf Nathan Green und Vijay Singh. Villegas ließ sich auch von einem Durchhänger auf den zweiten neun Löchern nicht beeindrucken, als ihm innerhalb von fünf Löchern drei Bogeys unterliefen.
"Golfturniere dauern vier Tage. Also muss man auch vier gute Runden abliefern und schauen was dann herauskommt", gab sich der Spitzenreiter vor den letzten 18 Löchern zurückhaltend.
Cejka fällt weit zurück
Am dritten Tag hatten die Spieler mit einer besonderen Schwierigkeit zu kämpfen. Ein kontrolliertes Feuer in einem benachbarten Park sorgte für dicke Luft und einen Ascheregen. Der Wind trug die Russpartikel und den Rauch über 20 Kilometer Entfernung auf den Golfplatz. "Das ist natürlich nicht so toll, aber damit musste sich jeder auseinandersetzen", meinte der zweitplatzierte Green.
An der enttäuschenden dritten Runde von Alex Cejka waren die Bedingungen allerdings nicht schuld. Der Deutsche büßte mit einer 75er Runde seine gute Ausgangsposition ein und fiel vom zehnten auf den geteilten 36. Rang zurück. Cejka schwächelte vor allem auf den Grüns und benötigte 33 Putts auf dritten Runde. An den beiden Vortagen waren es noch 28 und 26 gewesen.