Brandt Snedeker übernimmt die Führung in Phoenix

Ian Poulter muss sich hinten anstellen
Brandt Snedeker hat durch eine 66er Runde die Führung bei der Phoenix Open in Scottsdale übernommen. Camilo Villegas und Mark Wilson, die am Tag zuvor das Leaderbord angeführt hatten, müssen sich ebenso hinten anstellen wie Ian Poulter, der zuvor das Feld von hinten aufrollen wollte.
Snedeker fühlte sich vor den über 40.000 Fans sichtlich wohl. Die Menge versammelte sich um die Löcher und applaudierte lautstark bei gelungenen Bällen und teilte ebenso lautstark mit, was es von verschossenen Puts hielt. "Das war einfach verrückt. Man muss es eben nehmen, wie es gerade kommt und auch verstehen, dass der Golf-Sport das braucht. Wir brauchen die Fans hier draußen und sie sollen ihren Spaß haben."
Poulter fällt zurück
Der 27 Jährige, der im Jahr 2007 PGA Tour Rookie of the year wurde, sorgte mit sechs Birdies und einem Bogey seinerseits für viel Freude bei den Zuschauern. Ihm auf den Fersen liegt Scott Piercy, der stolze 14 Plätze gut machen konnte. Zwei Eagles, drei Bidries und ein Bogey standen im Clubhaus auf seiner Karte und damit liegt er nur einen Schlag hinter Snedeker (199).
Für Ian Pulter verkommt das Turnier zu einer Fahrstuhl-Angelegenheit. Am Tag zuvor hatte der Engländer noch mit einer 63 geglänzt und musste seinen Flug stornieren, da er nach seiner 72er Auftaktrunde nicht mehr daran geglaubt hatte, den Cut zu schaffen. Einen Schub hatte ihm die Leistung allerdings nicht gegeben, mit einer 70 fiel der 34-Jährige wieder sieben Plätze zurück und liegt nun auf dem geteilten 23. Rang (205).
Die nach der zweiten Runde führenden Camilo Villegas (202) und Mark Wilson (203) liegen in Lauerstellung und dürfen sich noch ebenfalls Hoffnung auf den Gewinn des Titels machen, wie die auf Rang drei liegenden Matt Every und Rickie Fowler (201).