Villegas und Wilson führen bei Phoenix Open

Für Ian Poulter lief es
Camilo Villegas und Mark Wilson teilen sich nach dem zweiten Tag der Phoenix Open in Scottsdale die Führung. Doch für die Runde des Tages sorgte einer der Hinterbänkler vom Vortag. Mit einer 63 machte Ian Poulter seinen schwachen Start in das Turnier vergessen.
Am Ende war er selbst überrascht. "Ich hatte eigentlich schon für heute Nachmittag einen Flug gebucht, ich fühlte mich nicht gut", erklärte Poulter, dass er eigentlich schon auf gepackten Koffern gesessen hatte. Mit einer 73 war er ins Turnier eingestiegen und hatte den Cut danach schon abgeschrieben.
Doch auf einmal präsentierte er sich wieder in der Form, die er vor einer Woche bei seinem World Match Play-Sieg unter Beweis gestellt hatte. Das Umbuchen seines Fluges wird ihm daher nicht viel ausmachen, die Stornokosten sollte sein Scheck am Ende der Veranstaltung locker ausgleichen.
Villegas bleibt vorne
Poulter blieb ohne Bogey und machte dank seiner acht Birdies einen Riesensatz von 79 Plätzen auf den geteilten 16. Rang (-7). Damit liegt er nur noch vier Schläge hinter dem Führungsduo, das aus Villegas und Wilson (beide -11) besteht.
Villegas, der am Vortag noch den Platzrekord eingestellt hatte, musste sich mit einer 69 begnügen, Wilson gelang dank einem Schlussspurt mit vier Birdies noch der Sprung an die Spitze.
Deutsche scheitern am Cut
Weit davon entfernt blieben die beiden Deutschen Martin Kaymer und Alexander Cejka. Ausgerechnet beim Heimspiel an seinem Zweitwohnsitz in Scottsdale scheiterte Kaymer als 132. (+4) am Cut. Cejka erging es genauso, allerdings konnte er sich ganze zehn Plätze vor seinem jungen Landsmann platzieren (+2).