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FUSSBALL | 1. BUNDESLIGA
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Wolfsburg unterliegt Mainz mit 3:4
Wolfsburg unterliegt Mainz mit 3:4
Nach einer halben Stunde sah alles nach einem traumhaften Diego-Debüt aus

39 Minuten lang lief alles perfekt für den VfL Wolfsburg und seinen neuen Superstar Diego. Gegen den FSV Mainz führten die Wölfe schnell mit 3:0, der Brasilianer erzielte seinen ersten Treffer und auf den Rängen wurde gefeiert. Am Ende hatten die Niedersachsen mit 3:4 verloren und verstanden die Welt nicht mehr.

Edin Dzeko (23. und 27. Minute) und Diego (30.) hatten den VfL bereits scheinbar beruhigend in Führung geschossen, ehe Morten Rasmussen (39.), Elkin Soto (48.), André Schürrle (58.) und Adam Szalai (85.) das Spiel noch drehten.

Für die Rheinhessen ist nach dem 2:0 am ersten Spieltag über den VfB Stuttgart der Traumstart dagegen perfekt. Mit nun sechs Punkten liegen die Mainzer zusammen mit Aufsteiger Kaiserslautern an der Tabellenspitze. Dabei hatten Diego und Top-Torjäger Dzeko die Mainzer Abwehr in den ersten 30 Minuten regelgerecht auseinandergenommen. Bereits vor dem Spiel war der 25 Jahre alte Diego von den 26.116 Zuschauern in der VW-Arena frenetisch gefeiert worden.

Misimovic nicht im Kader

Wolfsburgs neuer Trainer Steve McClaren hatte den erst am Donnerstag von Juventus Turin verpflichteten Brasilianer auf Anhieb in die Startelf berufen. Der bisherige VfL-Spielmacher Zvjezdan Misimovic, der nun mehr denn je auf einen Wechsel pocht, stand schon nicht mehr im Kader.

"Wir werden sehen, was noch passiert. Für Kleingeld werden wir ihn mit Sicherheit nicht gehen lassen", sagte VfL-Manager Dieter Hoeneß vor dem Spiel. Einem möglichen Wechsel zum FC Schalke 04 erteilte er allerdings eine Absage: "Innerhalb der Bundesliga werden wir ihn mit Sicherheit nicht abgeben, sondern nur ins Ausland." Auch Galatasaray Istanbul gilt als Interessent.

EINZELKRITIK
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VfL Wolfsburg - FSV Mainz 05
4
Diego Benaglio
Machtlos bei den ersten beiden Gegentreffern, beim dritten und vierten hätte er mit einem Zwischenschritt vielleicht noch etwas ausrichten können.
VfL Wolfsburg
vor
Dzeko Rekordtorschütze

Diego zahlte das Vertrauen von Trainer und Fans zunächst mit engagiertem Spiel und zahlreichen Kabinettstückchen wie in seiner Zeit bei Werder Bremen zwischen 2006 und 2009 zurück. Bereits in der 20. Minute hätte der Brasilianer nach feiner Dzeko-Vorarbeit treffen müssen, schob den Ball frei stehend aber knapp am Tor vorbei.

Mit einem Doppelschlag machte sich VfL-Kapitän Dzeko kurz darauf zum Wolfsburger Rekordtorschützen in der Bundesliga. Per Alleingang nach einem Fehler des Mainzer Christian Fuchs und kurz darauf nach Vorarbeit von Mario Mandzukic schoss der Bosnier seine Tore 58 und 59 für den VfL. Der Torschützenkönig schob sich in der internen VfL-Rangliste am ehemaligen Stürmer Diego Klimowicz vorbei. Ein katastrophaler Abspielfehler von Bo Svensson ermöglichte Diego nur drei Minuten später sein erstes Tor im ersten Spiel für den VfL.

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Stimmen zum Spiel: 1/5
Dieter Hoeneß: "Wir werden sehen, was noch passiert. Für Kleingeld werden wir ihn (Misimovic) mit Sicherheit nicht gehen lassen. Innerhalb der Bundesliga werden wir ihn mit Sicherheit nicht abgeben, sondern nur ins Ausland."
vor
Wölfe hinten desolat

Angesichts der Führung ließen die Wölfe in der Folgezeit in Abwesenheit von Nationalverteidiger Arne Friedrich (Bandscheiben-OP) in der Abwehr die Zügel schleifen. Wie in der Vorsaison offenbarten die Hausherren teilweise katastrophale Abwehrfehler.

Neuzugang Rasmussen bescherte den Rheinhessen sechs Minuten vor der Pause den Anschluss. Der Däne fälschte einen Schuss von Elkin Soto ins VfL-Tor ab. Direkt nach Wiederanpfiff brachte Soto Mainz dann endgültig wieder ins Spiel. Ein haltbarer Fernschuss des eingewechselten Schürrle und Szalais spätes Tor machte die furiose Mainzer Aufholjagd perfekt. Beim Siegtreffer ließ sich Zwölf-Millionen-Neuzugang Simon Kjaer vom Ungarn abkochen wie ein Anfänger.

FUSSBALL | 1. BUNDESLIGA
Wolfsburg schlägt Freiburg: Neue Besen treffen gut
Es war das Spiel der beiden Bundesligisten, die in der Winterpause am meisten verändert hatten: Sowohl der VfL Wolfsburg als auch der SC Freiburg hatten acht neue Spieler in den Kader integriert. Anstatt eingefahrener Spielzüge gab es dann auch erratische Strafraumszenen - den Fans konnte es nur Recht sein.
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Wolfsburg - Freiburg 3:2
Dortmund - Leverkusen 0:0
FC Bayern - K'lautern 2:0
Bremen - Hoffenheim 0:1
Mainz 05 - Hannover 1:0
Stuttgart - Hertha BSC 4:0
M'gladbach - Schalke -:-
Augsburg - Nürnberg -:-
1. FC Köln - Hamburg -:-
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